Männer
Das televisionäre Medienereignis der Gottesschau Josephs in Thomas Manns ‘Joseph und seine Brüder’ [Taschenbuch]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse), Veranstaltung: Gott, Geld, Medien als Themen der Gegenwartsliteratur, 15 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Vorbild für den vierbändigen Romanzyklus Joseph und seine Brüder von Thomas Mann stammt aus der Bibel. Genauer gesagt, diente das erste Buch Moses, die Genesis, als thematische und stoffliche Vorlage. Zusätzlich wurde für den Roman Stoffmaterial aus Mythologie, Sprachwissenschaft, Psychologie und Archäologie entnommen. Bei Mann hat Joseph innerhalb des Bandes Der junge Joseph einen Traum: den Himmelstraum . Er fährt in diesem Traum in die heiligen Sphären hinauf und wird von Gott persönlich an seine Seite zitiert. Nach diesem Traum sieht sich der narzisstische Joseph in seiner Rolle als Auserwählter Gottes bestätigt. Bereits in der Bibel hat das Antlitz Gottes eine besondere Rolle. Dieses Gottschauen ist auch für den Roman von großer Bedeutung. Joseph träumt hier in einer televisionären Vision von der höchsten christlichen Erlösung: Gott im Himmel sehen zu dürfen. Wie erlebt Joseph diese Gottesschau und warum ist dies ein televisionäres Medienereignis? Die Erkenntnistheorie nimmt an, dass die Glaubenserkenntis auf dem Weltwissen beruht. Wobei Glaube von Erkenntnis zu trennen ist, da Glaube ein Willensakt ist und nicht auf der ratio, der Vernunft aufbaut. Glaubenserkenntnis ist demnach ein mystisches Erkennen und vollzieht sich in mehreren Stufen, deren Höhepunkt die contemplatio, die in der Bibel genannte Gottesschau ist. Es ist unser menschlicher Glaube zu hoffen, dass Gott zu dem kommt, der ihn ruft. Während die pure Seele leiblos zu niemand Kontakt aufnehmen kann, kann Gott sich sehr wohl dieser Seele offenbaren. Bereits in der Bibel ist dieses Problem des Schauen des Unschaubaren angelegt: “Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen” (Mt 5,8). Dass dies eigentlich nicht möglich ist, erfahren wir ebenfalls aus der Bibel: [ ] der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, / der in unzugänglichem Licht wohnt, / den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag [ ] (1 Tim 6,14 -16). In nachfolgender Arbeit wird eine textnahe Untersuchung relevanter Textpassagen des Romans vorgenommen, um zu zeigen, warum das Gott-Schauen Josephs ein televisionäres Medienereignis ist.
\”Coca-Cola sucht den Super-Mann\”: Mediale Castings als Kommunikationsmittel für Unternehmen am Fallbeispiel der Coke light Mann Wahl [Broschiert]
Castings zeichnen sich insbesondere im Jahr 2003 durch großes Zuschauerinteresse und breite mediale Präsenz aus. Das Fernseh-Phänomen wird zum Format des Jahres gekürt. Auch Unternehmen sehen in Zeiten zunehmender Informationsangebote in dem Format eine innovative Art der Kommunikation. Ist das die Möglichkeit, Konsumenten emotional zu erreichen, wo nahezu gleiche Produkte eine Auswahl nach funktionaler Differenzierung einschränken? Die Autorin Kerstin Radke betrachtet parallel die Veränderung der Unternehmenskommunikation und Fernsehlandschaft, um letztendlich Castings in den Kommunikationsmix von Unternehmen einzuordnen. Was sind die Casting-Eigenschaften, die zu der Zuschauerfaszination führen und welchen Nutzen bieten die innovativen Kommunikationsmittel gegenüber klassischen Medien für die Unternehmenskommunikation? Anhand des Beispiels der Coke light Mann Wahl zeigen sich Einsatzmöglichkeiten, Vorteile, aber auch Schwierigkeiten in der Umsetzung und Akzeptanz derartiger Maßnahmen. Das Buch richtet sich an Vertreter der PR-und Werbebranche, Kommunikations- und Medienwissenschaftler, alle Unternehmen und natürlich an interessierte Leser.
Die Funktionen des Genitivs in der deutschenGegenwartssprache: anhand der Novelle “Tonio Kröger” von Thomas Mann [Taschenbuch]
Im Fremdsprachenunterricht wird die kommunikativeLehrmethode meisens in Ungarn verwandt. Die Grammatikbekommt immer wenigere Rolle in dem FSU, hauptsächlichin der Berufsbildung. Aber ich denke, das bedeutetein höheres Niveau, wenn jemand im Bilde mit dengrammatischen Regeln ist, deshalb ist für michGrammatik wichtiger geworden und ich beschäftige michdamit sehr gern. Im Laufe der deutschenSprachentwicklung sind von den ursprünglichen achtKasus heute nur vier Kasus geblieben. Von ihnenbeschäftige ich mich mit dem Genitiv. Die Grundlagemeiner Arbeit ist die Untersuchung der syntaktischenund semantischen Funktionen des Genitivs in derdeutschen Gegenwartssprache. Am Ende des Buches findetder Leser einige didaktische Tipps für dieVerarbeitung der Belletristik durch Internet im FSU.Die Computerbenutzung wirkt immer motivierend für dieKinder, wir sollten Schritt mit ihnen und der Technikhalten.
Das televisionäre Medienereignis der Gottesschau Josephs in Thomas Manns ‘Joseph und seine Brüder’ [Taschenbuch]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse), Veranstaltung: Gott, Geld, Medien als Themen der Gegenwartsliteratur, 15 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Vorbild für den vierbändigen Romanzyklus Joseph und seine Brüder von Thomas Mann stammt aus der Bibel. Genauer gesagt, diente das erste Buch Moses, die Genesis, als thematische und stoffliche Vorlage. Zusätzlich wurde für den Roman Stoffmaterial aus Mythologie, Sprachwissenschaft, Psychologie und Archäologie entnommen. Bei Mann hat Joseph innerhalb des Bandes Der junge Joseph einen Traum: den Himmelstraum . Er fährt in diesem Traum in die heiligen Sphären hinauf und wird von Gott persönlich an seine Seite zitiert. Nach diesem Traum sieht sich der narzisstische Joseph in seiner Rolle als Auserwählter Gottes bestätigt. Bereits in der Bibel hat das Antlitz Gottes eine besondere Rolle. Dieses Gottschauen ist auch für den Roman von großer Bedeutung. Joseph träumt hier in einer televisionären Vision von der höchsten christlichen Erlösung: Gott im Himmel sehen zu dürfen. Wie erlebt Joseph diese Gottesschau und warum ist dies ein televisionäres Medienereignis? Die Erkenntnistheorie nimmt an, dass die Glaubenserkenntis auf dem Weltwissen beruht. Wobei Glaube von Erkenntnis zu trennen ist, da Glaube ein Willensakt ist und nicht auf der ratio, der Vernunft aufbaut. Glaubenserkenntnis ist demnach ein mystisches Erkennen und vollzieht sich in mehreren Stufen, deren Höhepunkt die contemplatio, die in der Bibel genannte Gottesschau ist. Es ist unser menschlicher Glaube zu hoffen, dass Gott zu dem kommt, der ihn ruft. Während die pure Seele leiblos zu niemand Kontakt aufnehmen kann, kann Gott sich sehr wohl dieser Seele offenbaren. Bereits in der Bibel ist dieses Problem des Schauen des Unschaubaren angelegt: “Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen” (Mt 5,8). Dass dies eigentlich nicht möglich ist, erfahren wir ebenfalls aus der Bibel: [ ] der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, / der in unzugänglichem Licht wohnt, / den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag [ ] (1 Tim 6,14 -16). In nachfolgender Arbeit wird eine textnahe Untersuchung relevanter Textpassagen des Romans vorgenommen, um zu zeigen, warum das Gott-Schauen Josephs ein televisionäres Medienereignis ist.
Das televisionäre Medienereignis der Gottesschau Josephs in Thomas Manns ‘Joseph und seine Brüder’ [Taschenbuch]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse), Veranstaltung: Gott, Geld, Medien als Themen der Gegenwartsliteratur, 15 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Vorbild für den vierbändigen Romanzyklus Joseph und seine Brüder von Thomas Mann stammt aus der Bibel. Genauer gesagt, diente das erste Buch Moses, die Genesis, als thematische und stoffliche Vorlage. Zusätzlich wurde für den Roman Stoffmaterial aus Mythologie, Sprachwissenschaft, Psychologie und Archäologie entnommen. Bei Mann hat Joseph innerhalb des Bandes Der junge Joseph einen Traum: den Himmelstraum . Er fährt in diesem Traum in die heiligen Sphären hinauf und wird von Gott persönlich an seine Seite zitiert. Nach diesem Traum sieht sich der narzisstische Joseph in seiner Rolle als Auserwählter Gottes bestätigt. Bereits in der Bibel hat das Antlitz Gottes eine besondere Rolle. Dieses Gottschauen ist auch für den Roman von großer Bedeutung. Joseph träumt hier in einer televisionären Vision von der höchsten christlichen Erlösung: Gott im Himmel sehen zu dürfen. Wie erlebt Joseph diese Gottesschau und warum ist dies ein televisionäres Medienereignis? Die Erkenntnistheorie nimmt an, dass die Glaubenserkenntis auf dem Weltwissen beruht. Wobei Glaube von Erkenntnis zu trennen ist, da Glaube ein Willensakt ist und nicht auf der ratio, der Vernunft aufbaut. Glaubenserkenntnis ist demnach ein mystisches Erkennen und vollzieht sich in mehreren Stufen, deren Höhepunkt die contemplatio, die in der Bibel genannte Gottesschau ist. Es ist unser menschlicher Glaube zu hoffen, dass Gott zu dem kommt, der ihn ruft. Während die pure Seele leiblos zu niemand Kontakt aufnehmen kann, kann Gott sich sehr wohl dieser Seele offenbaren. Bereits in der Bibel ist dieses Problem des Schauen des Unschaubaren angelegt: “Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen” (Mt 5,8). Dass dies eigentlich nicht möglich ist, erfahren wir ebenfalls aus der Bibel: [ ] der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, / der in unzugänglichem Licht wohnt, / den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag [ ] (1 Tim 6,14 -16). In nachfolgender Arbeit wird eine textnahe Untersuchung relevanter Textpassagen des Romans vorgenommen, um zu zeigen, warum das Gott-Schauen Josephs ein televisionäres Medienereignis ist.
Zur Bedeutung von Netzwerken im Kulturbetrieb: Das Wagner/Mann-Projekt in Lübeck als Fallstudie [Taschenbuch]
Netzwerk-Forschungen haben in den vergangenen Jahren in den unterschiedlichsten Disziplinen weltweit zunehmend Verbreitung gefunden und die anhaltende Attraktivität des Netzwerk-Gedankens ist unumstritten. Die Frage nach den Eigenschaften von Netzwerken im Kulturbetrieb schließt nur an wenigen Punkten an existierende Theorien und empirisches Vorwissen an. Die Autorin untersucht daher dieWirkungsmechanismen von Netzwerkbeziehungen im Kulturbetrieb und arbeitet Voraussetzungen und Potenziale heraus. Das breit angelegte theoretische Fundament umfasst sozialwissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Ansätze zum Netzwerkbegriff. Die analysierten Zusammenhänge werden im Rahmen der Fallstudie an einem Netzwerk im Kulturbetrieb überprüft. Für das Wagner/Mann-Projekt in Lübeck haben sich Kulturinstitutionen zusammengeschlossen, um ein thematisch abgestimmtes Programm anzubieten und entsprechend zu vermarkten. Das Buch leistet einen Beitrag zur Theorie sozialer Netzwerke im Kulturbetrieb und richtet sich an Studierende und Wissenschaftler in den Kulturwissenschaften sowie an Kulturschaffende und Kulturpolitiker.
Das televisionäre Medienereignis der Gottesschau Josephs in Thomas Manns ‘Joseph und seine Brüder’ [Taschenbuch]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse), Veranstaltung: Gott, Geld, Medien als Themen der Gegenwartsliteratur, 15 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Vorbild für den vierbändigen Romanzyklus Joseph und seine Brüder von Thomas Mann stammt aus der Bibel. Genauer gesagt, diente das erste Buch Moses, die Genesis, als thematische und stoffliche Vorlage. Zusätzlich wurde für den Roman Stoffmaterial aus Mythologie, Sprachwissenschaft, Psychologie und Archäologie entnommen. Bei Mann hat Joseph innerhalb des Bandes Der junge Joseph einen Traum: den Himmelstraum . Er fährt in diesem Traum in die heiligen Sphären hinauf und wird von Gott persönlich an seine Seite zitiert. Nach diesem Traum sieht sich der narzisstische Joseph in seiner Rolle als Auserwählter Gottes bestätigt. Bereits in der Bibel hat das Antlitz Gottes eine besondere Rolle. Dieses Gottschauen ist auch für den Roman von großer Bedeutung. Joseph träumt hier in einer televisionären Vision von der höchsten christlichen Erlösung: Gott im Himmel sehen zu dürfen. Wie erlebt Joseph diese Gottesschau und warum ist dies ein televisionäres Medienereignis? Die Erkenntnistheorie nimmt an, dass die Glaubenserkenntis auf dem Weltwissen beruht. Wobei Glaube von Erkenntnis zu trennen ist, da Glaube ein Willensakt ist und nicht auf der ratio, der Vernunft aufbaut. Glaubenserkenntnis ist demnach ein mystisches Erkennen und vollzieht sich in mehreren Stufen, deren Höhepunkt die contemplatio, die in der Bibel genannte Gottesschau ist. Es ist unser menschlicher Glaube zu hoffen, dass Gott zu dem kommt, der ihn ruft. Während die pure Seele leiblos zu niemand Kontakt aufnehmen kann, kann Gott sich sehr wohl dieser Seele offenbaren. Bereits in der Bibel ist dieses Problem des Schauen des Unschaubaren angelegt: “Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen” (Mt 5,8). Dass dies eigentlich nicht möglich ist, erfahren wir ebenfalls aus der Bibel: [ ] der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, / der in unzugänglichem Licht wohnt, / den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag [ ] (1 Tim 6,14 -16). In nachfolgender Arbeit wird eine textnahe Untersuchung relevanter Textpassagen des Romans vorgenommen, um zu zeigen, warum das Gott-Schauen Josephs ein televisionäres Medienereignis ist.
“Coca-Cola sucht den Super-Mann”: Mediale Castings als Kommunikationsmittel für Unternehmen am Fallbeispiel der “Coke light Mann”-Wahl 2003 [Taschenbuch]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophische Fakultät), 190 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein neues Fernseh-Phänomen wird im Jahr 2003 zum Format des Jahres gekürt: mediale Castings. Das Prinzip ist immer ähnlich. Eine große Bewerberzahl hofft auf die Entdeckung ihrer Fähigkeiten zum Sänger, Model, Kinderstar, Unterhaltungstalent oder einfach nur zum Gut-Aussehen , wobei diese Auswahl öffentlich und medienwirksam als besonderes Event präsentiert wird. Damit nimmt das Medium Fernsehen die aufkommende gesellschaftliche Orientierung an dem Erlebniswert auf. Diese besagt, dass die Zuschauer ihr Leben mittels individueller Erlebnisse und damit hervorgerufener Emotionen bereichern wollen. Dafür fordern sie realitätsangelehnte Fernsehformate. Neben Daily-Talkshows und Daily-Soap-Operas entwickeln sich Formate wie Reality-Soaps , Doku-Soaps und Reality-Sendungen . Auch Casting-Shows sind eine der neuesten Formen, die nach diesem Schema funktionieren. Im Jahr 2000 gestartet, kommt es senderübergreifend zu Übernahmen des Formats. Die Zuschauerreaktionen generieren eine regelrechte Casting-Welle . Auch Unternehmen sehen in Zeiten zunehmender Informations- und Unterhaltungsangebote in dem neuen Format Casting eine Chance für eine innovative und interaktive Art der Kommunikation. Denn eindeutig ist, dass sich die Unternehmenskommunikation neuen Herausforderungen stellen muss. Nahezu gleiche Produkte und ein Überangebot an Waren verhindern eine grundlegende Differenzierung über rein funktionale Eigenschaften von Produkten. Somit müssen kommunikativ Faktoren generiert werden, die den Konsumenten emotional erreichen und damit eine Marke von anderen abheben. Zeigen klassische Kommunikationsmittel der Unternehmen Defizite im Bereich des Konsumenteninvolvements, scheinen mediale Castings zu der verlangten emotionalen Kundenbindung zu führen. Der Konsument kann aufgrund dieses innovativen Kommunikationsmittels selbst Teilnehmer der Wettbewerbe werden oder sich an der Auswahl beteiligen. Das geschieht auf interaktivem Wege, indem die Zuschauer via Internet oder Telefon ihre Abstimmung vornehmen. Die demokratische Möglichkeit der Mitwahl ruft eine emotionale Verbundenheit hervor, da der Konsument sich in die Unternehmensplanungen integriert fühlt.
Heinrich Manns Kritik an der wilhelminischen Gesellschaft am Beispiel Diederich Heßling [Taschenbuch]
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, 12 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1906 in einem Café Unter den Linden betrachtete ich die gedrängte Menge bürgerlichen Publikums. Ich fand sie laut, ohne Würde, ihre herausfordernden Manieren verrieten mir ihre geheime Feigheit. Sie stürzten massig an die breiten Fensterscheiben, als draußen der Kaiser ritt. Er hatte die Haltung eines bequemen Triumphators. Wenn er gegrüßt wurde, lächelte er weniger streng als mit leichtsinniger Nichtachtung. Mit diesen Worten beschreibt Heinrich Mann in seinen Memoiren Ein Zeitalter wird besichtigt rückblickend jenes Erlebnis, das ihn zum Beginn seiner Arbeiten am Untertan veranlasste. Neben dieser Menschenmenge, die dem Kaiser euphorisch zujubelte, spielte wohl ein weiteres Geschehen an jenem Tage eine herausragende Rolle: Ein Arbeiter wurde aus dem Lokal verwiesen. Ihm war der absonderliche Einfall gekommen, als könnte auch er, für dasselbe billige Geld wie die anders Gekleideten, hier seinen Kaffee genießen Obwohl der Mann keine Gegenwehr leistete, fanden der Geschäftsführer und die Kellner lange ihr Genüge nicht, bis der peinliche Zwischenfall aus der Welt war. Nach den gesammelten Eindrücken bedurfte es aber noch sechs Jahre bis Heinrich Mann reif für den Untertan war. Gerade aber das Bürgertum würde im Mittelpunkt des entstehenden Romans in Form einer Untertanenkarriere stehen. In seinen Memoiren charakterisierte der Schriftsteller sein Werk als Roman des Bürgertums im Zeitalter Wilhelms des Zweiten. Ursprünglich war sogar der provozierende Romantitel Geschichte der öffentlichen Seele unter Wilhelm II. in Betracht gezogen worden, ob er aus Gründen der Zensur verändert wurde, ist bis heute unklar.Vom Charakter des Romanhelden scheint Heinrich Mann schon sehr bald eine genaue Vorstellung gehabt zu haben, denn er beschrieb ihn 1906/07 bereits recht umfassend in seinem Notizbuch: [D]ieser widerwärtig interessante Typus des imperialistischen Untertanen, Chauvinisten ohne Mitverantwortung, des in der Masse verschwindenden Machtanbeters, des Autoritätsgläubigen wider besseren Wissens und politischen Selbstkasteiers.






















































