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Frau-sucht-Mann

Die Hosen des Pythagoras. Physik, Gott und die Frauen [Gebundene Ausgabe]

Margaret Wertheim tritt in ihrem Werk Die Hosen des Pythagoras den überzeugenden Beweis dafür an, daß ein Buch über die Geschichte der Physik mehr sein kann als die chronologische Beschreibung der entdeckenden Schritte, die Männer im Laufe der Jahrhunderte in dieser Naturwissenschaft unternommen haben. Sie folgt dabei dem programmatischen Untertitel ihres Buches — Physik, Gott und die Frauen –, in dem sie außerordentlich kenntnisreich und spannend die Geschichte der Physik erzählt: zugleich religiös motiviert und männlich dominiert. Gerade die Naturwissenschaft Physik ist von Anbeginn an eine religiöse Suche nach letzten Erklärungen gewesen, wobei diese Suche sich im Laufe ihrer Geschichte mal näher an der Religion der Kirchen, mal weiter von ihr entfernt gesehen hat, aber immer eine gewesen ist, die von Männern definiert und geprägt wurde. Margaret Wertheim beginnt ihre Reise im 6. Jahrhundert vor Christus mit der Darstellung des berühmten Mathematikers und Philosophen Pythagoras, in dessen Wirken deutlich wird, daß die Mathematik zuvorderst ein religiöses Betätigungsfeld war. Mit Galilei und Newton läßt uns die Autorin erleben, wie im späten Mittelalter die Wiederaufnahme antiken Wissens stattfand, sich dabei die Wissenschaft der Physik formierte und quasi nebenbei diese Beschäftigung mit der Deutung der Natur zu einer männlichen und religiös motivierten Wissenschaft wurde. Auch in der sehr anschaulichen und äußerst sachkompetent formulierten Darstellung der relevanten Entwicklungen in der modernen Physik von Einstein bis Stephen Hawking gelingt es der Autorin überzeugend, ihren Ansatz der quasi religiös motivierten Männer-Wissenschaft der Physik darzustellen. Natürlich versucht die Autorin, nicht zu unterschlagen, daß die Physik auch herausragende Wissenschaftlerinnen kennt. Dabei zeigt Margaret Wertheim gerade am Beispiel von Marie Curie, wie wesentlich anders die weibliche Suche nach physikalischen Gesetzen sein kann. Diese Annahmen bilden auch die Grundlage für den Appell, mit dem die Autorin ihr ebenso umfangreiches wie spannendes Buch schließt: Die männliche Physik, die in milliardenteuren Tempeln nach den grundlegenden göttlichen Gesetzen von Existenz und Materie forscht, muß eine Richtungsänderung erfahren, die die Naturwissenschaft wieder stärker in den pragmatischen Dienst des Menschen stellt! –Britta Petersen

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